Gentleman von Kopf bis Fuss - Der Bräutigam
Hochzeiten werden traditionell als der Tag der Braut betrachtet.
Das heisst aber noch lange nicht, dass es nicht auch der wichtigste
Tag im Leben des Bräutigams ist. Ganz im Gegenteil! Und wir
erklären Ihnen, warum...
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Ihre Aufgaben
Diese Punkte fallen in Ihren Bereich.
- Die Trauringe
- Garderobe
- Sämtliche Amts- und Kirchenkosten
- Der Brautstrauss
- Die Sträusse der Brautjungfern
- Ansteckblumen
- Mitbringsel für die Trauzeugen,
Brautjungfern und -führer und Helfer
- Die Flitterwochen
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Die Wahl des Trauzeugen
Ihr Trauzeuge ist ein Mensch, den Sie wahrscheinlich schon lange
kennen. Jedoch wählen Sie trotz Männerfreundschaft nicht jemanden,
der folgende Rolle in Ihrem Leben spielt.
- Er hat früher eine Beziehung mit Ihrer Frau geführt.
- Er hat Sie schon mal enttäuscht und könnte es wieder tun.
- Hat kein Taktgefühl und kommt mit Eltern nicht zurecht, besonders
nicht mit Ihren.
Wer
bekommt ein Geschenk?
Ihrer Liebsten sollten Sie an diesem Tag auf jeden Fall ein Geschenk
machen. Dies wird auch Morgengabe genannt. Ob die Morgengabe nun
namentlich am Morgen des Hochzeitstages oder in der Hochzeitsnacht
überreicht wird, ist wiederum Ihnen überlassen.
Sie sind heute der Grosszügige. Von Ihnen beschenkt wird nicht nur
Ihre Zukünftige. Auch Trauzeugen, Brautjungfern, Brautführer, Blumenkinder
und sonstige Helfer verdienen eine Kleinigkeit, für die Sie auch
zuständig sind. Und (Schwieger)Mütter freuen sich natürlich auch
über einen Blumenstrauss und mehr.
Ein Toast oder eine Rede?
Ein Toast muss zumindest sein, um sich so bei der Gesellschaft zu
bedanken. Gehen Sie die Sache mit Humor an und schreiben Sie sich
Notizen.
Bedenken Sie, dass Ihr Publikum Ihnen die grössten Sympathien entgegenbringen
wird. Immerhin haben Sie sich getraut, sich zu trauen. Sie sind
somit der Star des Abends. Wer muss da noch Mut beweisen?

Fettnäpfchen?
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, an Ihrem grossen Tag vor
lauter Unwissenheit ins Fettnäpfchen zu treten. Es ist ja noch kein
Meister vom Himmeln gefallen! Und deswegen wird geübt, geübt, geübt
...
Der Hochzeitstag
Die Braut darf sich verspäten, Sie müssen pünktlich sein. Und dies
ist zur Hälfte auch die Pflicht Ihres Trauzeugen. Er muss Sie am
Morgen aus den Federn schmeissen.
Lösen Sie Probleme wie Parken und Tanken wenn möglich also schon
ein paar Tage vorher.
Da Sie die Braut bis zur Trauung nicht sehen dürfen, besorgen Sie
sich eine Übernachtungs-Möglichkeit. Oder wollen Sie etwa ein Spielverderber
sein!?
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Checkliste für den Morgen
- Blumen fürs Knopfloch
- Ringe für den Trauzeugen
- Gepäck für die Flitterwochen, inklusive Pass, Tickets,
Visa, falls es gleich losgehen soll
- Ein Reiseoutfit, falls es gleich losgehen soll
- Etwas Kleingeld
- Einen Tagesplan
- Notizen für eine kurze Rede, Ansprache
- Die Mitbringsel
- Die Autoschlüssel
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In der Kirche
Als Bräutigam sollten Sie mit dem Trauzeugen mindestens eine halbe
Stunde zu früh vor Ort ankommen. Sie warten dann beim Altar oder setzen
sich vorne rechts auf die erste Bank.
Wenn die Braut dann bereit ist, in die Kirche zu kommen, sollten Sie
und der Trauzeuge zu Ihrer Rechten am Altar warten. Bei manchen Hochzeiten
hat jedoch auch der Bräutigam die Ringe, was den Trauzeugen von einer
seiner Pflichten entbindet.
Nach der Trauung sollten Sie Ihrer Angetrauten zum Verlassen der Kirche
Ihren linken Arm anbieten.
Im Standesamt gilt die gleiche Etikette, doch dort wird sie weniger
förmlich ausgeführt.
Bei der Feier
Bei der Feier sollten Sie alle Gäste begrüssen und sich versichern,
dass Sie Ihrer Braut alle Verwandten und Bekannten vorstellen, die
sie noch nicht kennt. Nach dem Essen eröffnen Sie mit Ihrer Braut
die Tanzfläche.
Um Mitternacht schneiden Sie gemeinsam mit Ihrem Schatz die Hochzeitstorte
an.
Achten Sie darauf, keinen Gast zu vernachlässigen. Sie sind alle Ihretwegen
gekommen und möchten somit auch mit Ihnen sprechen.

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